Die ECOlonie ist ein ökologisches Zentrum, dass sich in einem ständigen Entwicklungsprozess befindet.
Die ECOlonie ist kein Privateigentum, sondern Eigentum eines Vereins. Hierfür gibt es einen wichtigen Grund: die ECOlonie soll auch langfristig ein Ort der Begegnung sein, für Leute, die die oben geschilderten Ideen und Ausgangspunkte teilen.
Durch die relativ zentrale Lage ist die ECOlonie gut geeignet als Europäisches Zentrum, in welchem sich die unterschiedlichen nationalen Kulturen Europas in einer freien und offenen, jedoch nicht beliebigen Atmosphäre begegnen können.
Alle Arbeiten in der ECOlonie sind eingeteilt in Projektgruppen. Jede Projektgruppe kümmert sich um einen Teilbereich der ECOlonie. Jeweils einer der Bewohner übernimmt zusammen mit den Freiwilligen die Verantwortung für ein Projekt und die Gruppe sorgt selbst für die Arbeitsteilung und die Ausführung der Arbeiten.
Sie wollen selbst einen Workshop oder Kurs in der Ecolonie anbieten? Unter bestimmen Voraussetzungen ist auch das möglich. Bewährt haben sich Tagesworkshops bei denen sich die Gäste spontan vor Ort anmelden.
Die Geschichte
1989 wurde das Gelände Thietry mit seinen historischen Gebäuden von einer Gruppe Leute gekauft, die dort ihre ökologischen Ideale verwirklichen wollten. Der Name ECOlonie ist damals entstanden aus der Zusammenfügung der Worte „eco“ und „colonie“. Inzwischen sind viele der ursprünglichen Bewohner fortgezogen und die Ecolonie wurde von einer zweiten Generation übernommen. 1999 und 2004 wurde das Gelände der ECOlonie in zwei Phasen durch Zukauf einer kleinen Siedlung erweitert: „La Forge Neuve“. La Forge Neuve liegt im Tal der Ourche, etwa 2 km entfernt vom alten Kerngelände der ECOlonie. Es ist eine landschaftlich wunderschöne Gegend, die vor allem geprägt ist durch eine ruhige, sehr stille Atmosphäre.
Seit 2005 gehört noch ein weiteres Gelände zur ECOlonie: Der landwirtschaftliche Betrieb ‘la Ferme’
(14 ha.). Der Hof liegt etwa 700 Meter entfernt vom Kerngelände der ECOlonie und auch dieser Ort hat durch seine schöne, lichte Lage und die Umgebung von Wiesen und Wäldern viel zu bieten. Seit Januar 2006 gibt es in “La Ferme“ eine Herde von etwa hundert Milchziegen. Seit Frühjahr 2007 wird die Ziegenmilch in der hofeigenen Käserei zu Käse verarbeitet.